Albert Einsteins Politisches Engagement

Albert Einstein hat sich vor allem wegen seiner pazifistischen Haltung an der Politik beteiligt. Er war der deutschen Liga der Menschenrechte beigetreten, um sich für Frieden und für die Kriegsgefangenen einzusetzen.

Kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten hatte er noch mit anderen berühmten Personen wie Heinrich Mann und Käthe Kollwitz versucht gegen die Nationalsozialisten anzukämpfen, indem er sich für ein Bündnis von SPD, KPD und den Gewerkschaften aussprach. Seine pazifistische Einstellung änderte sich, als Hitler über Deutschland herrschte. Er war der Meinung, dass Deutschland eine Gefahr darstellte und nur mit militärischen Mitteln bekämpft werden könnte.

Als die erste Atombombe zum Einsatz kam und die US-Amerikaner sie auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abwarfen, setzte er sich vehement für eine Abrüstung ein. Einstein plädierte für eine Rüstungskontrolle und eine Art Weltregierung, die die gefährlichen Waffen beobachten sollte.

Er trat auch für den Zionismus ein, obwohl er nicht besonders religiös war und auch keiner zionistischen Organisation angehörte. Er sammelte jedoch Spenden für den Bau von Universitäten in dem damaligen Gebiet Palästina. Er stand zudem dem Sozialismus und Kommunismus nahe und kritisierte den Kapitalismus, was ihn in den USA unter eine Beobachtung des Geheimdienstes brachte.


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